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Biografie | ||
| 1933 |
Am 11. Juni wurde Dino Cautero in Udine, Italien geboren.
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| 1941 |
Das zeichnerische Talent des Künstlers zeigt sich früh. Sein Vater, von Beruf Grafiker, erteilt ihm Malunterricht. Erschütternde Kriegserlebnisse.
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| 1948 |
Diplomabschluss an der Handelsschule in Udine. Seiner künstlerischen Berufung bewusst, beschliesst er Maler zu werden.
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| 1950 - 1958 |
Aufenthalte in Neapel, Rom und in Emilia Romagna. Der junge Maler ist von der plastischen Formempfindung Michelangelos und von der Farbenwelt Tizians tief beeindruckt. Für die "Pittura Metafisica" de Chiricos empfindet er grosse Begeisterung. Er bemüht sich um eigenständigen Künstlerischen Ausdruck.
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| 1959 |
Einreise in die Schweiz. Der Künstler lässt sich in Zug nieder, wo er seither lebt und arbeitet. Neue Eindrücke der Bergwelt verbindet er mit Erinnerungen an die Heimat. Ein synthetisches Gefühlsbild der Landschaft ersetzt allmählich das Naturvorbild.
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| 1964 |
Heirat mit Galliana Siega aus Udine. Nebst beruflicher Weiterbildung, intensive Farbstudien.
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| 1966 |
Erste Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur. Der Künstler erprobt neue Kompositionsmöglichkeiten am Stilleben.
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| 1975 |
Begegnung mit dem Tessiner Maler Florindo Soldini in Luzern. Endgültige Abkehr vom Naturalismus und Finden des persönlichen Stils.
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| 1980 |
Fortschreitende Abstraktion der Formsprache und Reduktion der bildnerischen Mittel ermöglichen dem Maler, Werke von metapherhafter Klarheit und authentischer Stärke der Aussage zu schaffen. Sein künstlerisches Ziel ist: in der inneren Harmonie der Bilder die ursprüngliche Reinheit und Ruhe der Schöpfung widerherzustellen.
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| 1981 |
Seine meditative Auseinandersetzung mit Grundsatzfragen, nach Ursprung und Ziel des menschlichen Seins, sowie seine verinnerlichte Arbeitsweise, führen den Künstler zum Surrealismus. Beginn der Arbeit an seiner visionären Gemäldefolge "Unbekannte Dimension" ("dimensione sconosciuta"). In den geheimnisvollen, Menschenlandschaften ähnlichen Darstellungen verdichten sich Tragik und Hoffnung, das ganze Geheimnis des Lebens. Bildraum und Bildzeit werden, zugunsten einer inneren, lichthaften Transparenz, aufgehoben.
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| 1982 |
Der Künstler äussert sich zum Themenkreis der "Unbekannten Dimension": "Die Unbekannte Dimension ist undefinierbar. Sie ist jedoch da und ich kann sie von meinem Leben, von meiner Arbeit, nicht mehr wegdenken." Fortsetzung der Bilderfolgen von Frauengestalten, Landschaften und Stilleben.
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| 1983 |
Zwei monumentale Oelbilder "Die Welterschaffung" und "Die Kräfte des Universums" entstehen. Die in den Bildern wahrnehmbare sprühende Energie von vergegenwärtigenden Farbwirkungen grenzt an das Magische.
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| 1984 - 1985 |
Die Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Surrealismus setzt sich fort. Die Aura des Überwirklichen und des unberührt Ursprünglichen prägt einige seiner grossformatigen Landschaften. Sein aus dem Unbewussten schöpfender Pinselschlag zeichnet Archetypen einer Urnatur, die die Einbildungskraft des Betrachters ansprechen. Eine vom Künstler erarbeitete Maltechnik mit Emailfarben setzt neue Akzente in seinem Œuvre.
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| 1990 - 1993 |
In seiner ständigen Suche nach neuen Darstellungsformen entwickelt Dino Cautero eine eigenständige Spraytechnik. Dabei entsteht eine Folge von geometrischen und freien Kompositionen von ungeahnter Transparenz und Leuchtkraft.
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| 1997 - heute |
Die emotionale Verwendung von menschlichen Elementen in seinen Kompositionen sowie der sichere Umgang mit den Eigeschaften der Tinte kennzeichnen die neuesten Werke des Künstlers.
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